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Die Dorfkirche in Reipisch wurde bereits im 14. Jahrhundert in einer besonderen Bauweise errichtet.

Im Dreißigjährigen Krieg wurde sie stark beschädigt, doch in den Jahren 1701 und 1771 bis 1778 immer wieder repariert und umgebaut.
Der zerstörte Turm wird 1854 an der Ostseite der Kirche neu aufgebaut.
Die Kanzel, die Taufe sowie die Inneneinrichtung bestehend aus der Orgel und den Emporen stammen aus dem Ende des 18. Jahrhunderts.
Über dem barocken Altar, der ebenfalls wie die Kanzel einfach gestaltet ist, ist ein silbernes Kruzifix angebracht.

Hinter dem Altar befindet sich eine kleine gotische Sakramentsnische.
Auf dem Altar liegt eine „König Luise Bibel“. Das Abendmahlgeschirr besteht aus Silber.

Der Saal im Inneren der Kirche wird von einer Tonne über schmalem Gesims überdeckt.

Das Kirchenschiff besitzt zwei Emporen, das Gestühl ist hell gehalten. In früherer Zeit hatte in der Kirche jede Familie ihren eigenen Platz. So saßen die Frauen im Erdgeschoss, die Männer auf der ersten und die Kinder auf der zweiten Empore.

Im 2. Weltkrieg ist eine Glocke des Geläutes eingeschmolzen und zu Munition verarbeitet worden. Dank einer Spende von Frau Ottilie Germer und ihrem Cousin Herrn Reinhold Walther hat die Kirche seit Anfang der sechziger Jahre wieder eine 2. Glocke.

Vom Beginn der achtziger Jahre bis zur politischen Wende nagte der Zahn der Zeit unaufhaltsam an Dach und Gemäuer. Die Tragfähigkeit des Dachstuhles war mittlerweile sehr stark beeinträchtigt und es waren starke Verformungen am Außenmauerwerk aufgetreten. Auf Grund dieser Beschädigungen und der permanenten Geldknappheit hat man in Erwägung gezogen, die Inneneinrichtung einschließlich Orgel und Gestühl zu entfernen und das Dach einschließlich Dachstuhl abzubrechen.

Durch die Aufnahme des Ortes Reipisch in das Dorferneuerungsprogramm im Jahr 2001 zeichnete sich eine Rettung ab. Fördermittel in Höhe von über 100.000,- DM wurden in Aussicht gestellt. Bedauerlicherweise konnte der Eigenkapitalanteil durch die Kirche nicht erbracht werden, so dass damit alle Förderungen hinfällig waren. Besonders bitter war dies für uns da bereits kurze Zeit später eine Auflage zur Notsicherung am Kirchenschiff erteilt wurde.

Die Kosten für die Notsicherung bewegten sich im oberen 5-stelligen Bereich.
 

 
 
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Reipischer Heimatverein e. V. - 06259 Braunsbedra - OT Frankleben Reipisch Nr. 37